ePOS-Verwaltungsdatenbank
ePOS-Verwaltungsdatenbank
Ab ePOS Version 8.0 werden alle ePOS-Daten (Regelwerke) in einer Datenbank gespeichert. In der Auslieferung von ePOS ist die Microsoft SQL-Server-Datenbank Express Edition enthalten, die keine weitere Lizenzierung durch den Kunden erfordert. Ist beim Kunden bereits ein lizenzierter MS SQL-Server vorhanden, kann dieser verwendet werden.
Die Datenbankverwendung ist für Kunden, die keine „Stand-alone" ePOS-Run-Time-Lizenzen nutzen, optional. Dies ist im Regelfall bei einer Verwendung von ePOS im SalesManager oder ConfigurationManager der Fall. Es entfallen dann aber auch alle Funktionen der Versionsverwaltung und zukünftig weitere Features.
Die vollständigen Regelwerke befinden sich als schreibgeschützte Kopie der Datenbank auf einem Bearbeitungsverzeichnis der Regelwerkentwickler. Während einer Bearbeitung werden die ePOS-Regelwerke auf dieses Verzeichnis kopiert und der Schreibschutz entfernt („Auschecken"). Nach Abschluss der Bearbeitung werden die Regelwerke wieder in der Datenbank gespeichert und auf dem Bearbeitungsverzeichnis gesperrt („einchecken"). In der Datenbank ist zu jedem Zeitpunkt bekannt, welche Regelwerke von wem in Bearbeitung sind. Die ePOS-Datenbank verwaltet auch die ePOS-Regelwerkentwickler und den ePOS-Administrator, der erweiterte Bearbeitungsrechte besitzt.
Werden ePOS-Objekte (Entscheidungstabellen,..) geändert, so müssen diese aus dem Bestand ausgecheckt und nach Abschluss der Änderung wieder eingecheckt werden. Über die Vorgänge „Auschecken" und „Einchecken" wird sichergestellt, dass keine Doppelbearbeitung am gleichen Objekt stattfindet . Die Vorgänge werden überwacht und damit eine verbesserte Organisation und Verwaltung von Änderungen an Regelwerken erreicht. Alle Dateien, die nicht zur Bearbeitung ausgecheckt sind, sind mit einem Schreibschutz versehen.
Bei erstmaliger Inbetriebnahme wird eine Kopie der Regelwerke auf dem Bearbeitungsverzeichnis des Regelwerkentwicklers erstellt („Abrufen").
Beim Start des ePOS Entwicklungssystems wird geprüft, ob seit dem letzten "Abrufen" geänderte Elemente eingecheckt wurden. Falls ja, wird der Anwender gefragt, ob er diese abrufen möchte, um seinen Stand an Regelwerken auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei werden die abzurufenden Elemente in einer Tabelle dargestellt.

ePOS arbeitet ab Version 8.0 mit definierten Verzeichnissen (Dateipfade):
Bearbeitungsverzeichnis des Regelwerkentwicklers. Dieses Verzeichnis existiert je Regelwerkentwickler
Entwicklungssystemverzeichnis: Verzeichnis auf dem ePOS-Ausführungen (Laufzeitsystem) zu Testzwecken ablaufen
Produktivverzeichnis: Verzeichnis auf dem ePOS-Ausführungen (Laufzeitsystem) produktiv ablaufen.
Zwischen den Verzeichnissen gibt es definierte und protokollierte Übergaben., z.B. von „Test" auf „Produktiv" übergeben, die nur mit den Rechten des Administrators ausgeführt werden können.