Register Administration
Register Administration
Wie oben bereits erwähnt, steht dieses Register nur den Anwendern zur Verfügung, die Administrationsrechte haben.

Im Bearbeitungsbereich „Dem aktuellen Regelwerk eine Version zuordnen" wird eine Liste der bisher erstellten Versionen von Regelwerken aufgelistet. Darunter kann mittels der Schaltfläche „Version zuordnen" der aktuelle Stand des Regelwerks als Version gekennzeichnet werden. Es wird dringend empfohlen, dabei einen aussagekräftigen Kommentar zu hinterlegen. Bei dieser Aktion werden alle aktiven Elemente mit der Versionsnummer gekennzeichnet und es wird eine neue Datenbank (Schema) angelegt und alle aktiven Elemente werden in diese Datenbank kopiert. Diese Aktion kann je nach Datenbankgröße ca. 10-20 sec je 1000 Elemente dauern.
Im Bearbeitungsbereich „aktuellen Stand abrufen" kann der aktuelle Stand des Regelwerks auf einen der beiden Verzeichnisse „Regelwerke Produktiv" oder „Regelwerke Entwicklung" abgerufen werden. Sinn dieser Aktion ist ein Test des aktuellen Regelwerks durch Anwender, die nicht mit Ihrer individuellen Kopie der Regelwerke arbeiten. Insbesondere bei der Verwendung der Regelwerke im SalesManager ist dies die Möglichkeit, vor einer Freigabe des Regelwerks auf den Produktivbereich den Entwicklungsbereich gründlich zu testen. Im SalesManager gibt es seit Version 9.1R05 eine Erweiterung in der Tabelle TM_Mitarbeiter, in der für den Anwender der Ordner der individuellen Regelwerke zugeordnet wird. Nach erfolgtem Test wird mit dieser Schaltfläche das Regelwerk produktiv gestellt. Beim Abrufen werden Elemente, die in der Datenbank als gelöscht markiert sind, auch im Regelwerk gelöscht. Wenn die Checkbox Sicherung anlegen angehakt ist, wird der aktuelle Regelwerksordner umbenannt und das Regelwerk in einen neuen Ordner abgerufen.
Um das Überschreiben von geänderten Objekten zu verhindern, ist die Veröffentlichung deaktiviert, wenn sich im Produktivbereich oder Entwicklungsbereich ausgechekte Elemente befinden. Dies ist erkennbar, an der Erweiterung ,P bzw. ,E im Benutzernamen der ausgecheckten Objekte.
Deshalb sollte das Endgültige Löschen gelöschter Elemente erst nach der Verteilung der Regelwerke auf die produktiven Verzeichnisse durchgeführt werden.
Im Bearbeitungsbereich „Datenbanken" besteht die Möglichkeit, die gewählte Version auf einen der beiden Verzeichnisse Regelwerke Produktiv oder Regelwerke Entwicklung abzurufen. Dieser Vorgang wird in der Spalte Status protokolliert. In dieser Gruppe können auch nicht mehr benötigte Versionen gelöscht werden.
Im Bearbeitungsbereich „Verwaltung" stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
Einchecksperre. Wenn die Einchecksperre gesetzt ist, können nur noch Anwender mit Administratorrechten Elemente einchecken. Dadurch kann verhindert werden, dass während einer Testphase Regelwerke geändert werden. Die Anwender können in dieser Zeit mit Ihrer Arbeit fortfahren, Regelwerke auschecken und bearbeiten. Lediglich das Einchecken der Regelwerke wird verhindert.
Endgültiges Löschen gelöschter Elemente. Wenn im ePOS Management Teile eines Regelwerks gelöscht werden, werden die betroffenen Elemente in der Datenbank lediglich als gelöscht gekennzeichnet. Mit dieser Schaltfläche werden diese Elemente in der Datenbank gelöscht. Diese Schaltfläche sollte mit Vorsicht verwendet werden.
Ältere Versionen löschen. Durch häufiges aus- und einchecken können von einzelnen Elementen viele Versionen entstehen. Um die Datenbank zu komprimieren, kann mit dieser Schaltfläche die Anzahl der Versionen reduziert werden. In dem darüber liegenden Kombinationsfeld wird die Anzahl aufzubewahrender Versionen gewählt.
Im Bearbeitungsbereich „aktives Regelwerk wählen" kann ausgewählt werden, welches Regelwerk für die weitere Arbeit verwendet werden soll. Es stehen die drei Pfade : Entwicklung, Produktion und der Pfad des Anwenders (Bearbeitungsverzeichnis) zur Verfügung. Damit durch das Umschalten des Regelwerkspfads keine Unordnung entsteht, wird der Anwendername modifiziert. Im Produktivbereich wird ,P im Entwicklungsbereich ,E an den Namen des Anwenders angehängt. So kann man bei ausgecheckten Elementen erkennen, auf welchem Verzeichnis sich die ausgecheckte Kopie befindet.