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Zeichnungsgenerierung mit Microsoft Office Visio (Beispiel)


Zeichnungsgenerierung mit Microsoft Office Visio (Beispiel)

Folgendes Beispiel soll die Funktionsweise und die Fähigkeiten der Visio-Schnittstelle kurz erläutern.

Es wird eine vorhandene Zeichnung geladen und darin ein abgerundetes Rechteck (ein Mastershape) eingefügt. Anschließend wird das neue Zeichnungselement verändert und die Zeichnung wieder abgespeichert.

1

Laden einer Zeichnung (Microsoft Office Visio wird automatisch gestartet):

Status = f$visio( ’Visio’, ’Dokument’, ’c:\\Daten\\Muster\\Zeichnung1’ )

Das in Pfadnamen vorkommende Zeichen „\" muss in ePOS immer doppelt angegeben werden.

2

Öffnen der Schablone mit dem gewünschten Zeichnungselement:

Status = f$visio( ’Visio’, ’Schablone’, ’Anmerkungen\\Zeichenwerkzeuge’ )

3

Einfügen des Rechtecks aus der Schablone in die aktive Zeichnung:

Status = f$visio( ’Visio’, ’ShapeEin’, ’Abgerundetes Rechteck’ )

4

Festlegen der Standard-Maßeinheit, damit diese nicht immer mit übergeben werden muss:

Status = f$visio( ’Visio’, ’Einheit’, ’mm’ )

5

Festlegen der Zeichnungsposition anhand der Standard-Shapesheet-Eigenschaften:

x = 60
Status = f$visio( ’Formel’, ’DrehpktX’, f$ZahlZuText( x, ’%d’ ) )
y = 35
Status = f$visio( ’Formel’, ’DrehpktY’, f$ZahlZuText(y, ’%d’ ) )

Anmerkung: Das Kommando Formel wird für generelle Manipulationen eines Shapes verwendet.

6

Setzen eines in der Zeichnung bereits zuvor definierten Stils:

Status = f$visio( ’Visio’, ’Füllstil’, ’Schraffur rot’ )

7

Speichern der geänderten Zeichnung unter einem neuen Namen

Status = f$visio( ’Visio’, ’Speichern’, ’c:\\Temp\\Zeichnung1’ )

8

Beenden von Visio und Trennen der Verbindung:

Status = f$visio( ’Visio’, ’Trennen’, ’’ )


Tip:

Bei der Abarbeitung der Visio-Kommandos können auch Fehler auftreten, z.B. kann eine angeforderte Schablone nicht vorhanden sein. In diesem Fall wird standardmäßig im Visio direkt eine Fehlermeldung ausgegeben. Diese Fehlerbehandlung kann auch auf die Entscheidungstabelle „umgelenkt" werden. (Befehle FehlerEin und FehlerAus). Dann können auch aus dem Entscheidungstabellenablauf resultierende Folgefehler (z.B. beim späteren Ansprechen der nicht geladenen Schablone) vermieden werden.

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